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Infineon Technologies AG
#31
Wie in meinem letzten Post berichtet, hat ja die US - Investmentbank Goldman Sachs das Kursziel von Infineon, nach den Zahlen, von 88 Euro auf 91 Euro angehoben und sein Rating bezüglich Infineon mit "Buy" bestätigt. Vor dieser Kurszielerhöhung hat Goldman Sachs gleichzeitig aber auch seinen Anteil an Infineon von 5,15% (Stand: Mitte Juni) auf zwischenzeitlich 5,52% und nun auf inzwischen 5,72% (Stand: 13. August 2026) weiter kräftig ausgebaut bzw. erhöht, wobei ein Großteil dieser 5,72% mit 4,79% auf Finanzinstrumente gem. § 38 WpHG basiert, sprich auf Rechte oder Optionen, welche einem einräumen, bereits ausgegebene Aktien mit Stimmrechten eines börsennotierten Emittenten zu erwerben. Direkte stimmberechtigte Anteile an Infineon, sprich in Form von Aktien, hält Goldman Sachs Stand 13.08.2026 somit 0,93%. Damit ist Goldman Sachs, neben BlackRock, Inc. mit 7,5%, der zweitgrößte Einzelaktionär von Infineon, wobei BlackRock, Inc. hingegen mit 7,49% direkte Anteile in Form von stimmberechtigte Aktien an Infineon hält, während Goldman Sachs dies hingegen nur indirekt tut.
 
 
Interessant finde ich, dass es sich bei den beiden größten Aktionäre von Infineon um amerikanische Investoren handelt, welche bekanntermaßen es verstehen, in zukunftsträchtige Unternehmen zu investieren.
 
Auch Infineon hat am Anfang dieser Woche bekannt gegeben, dass sie im Rahmen ihrer bestehenden Mitarbeiterbeteiligungsprogramme und zur Erfüllung von Verpflichtungen hieraus seit Montag, den 10.08.2026 bis spätestens 13. November 2026 ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 300 Millionen Euro durchführen werden, wo insgesamt bis zu 3 Millionen eigene Aktien erworben werden sollen. Unbeschadet dieses Maximalbetrags von 300 Millionen Euro wurde mit dem beauftragten Kreditinstitut, welche die Aktien im Xetra - Handel der Frankfurter Wertpapierbörse erwerben sollen, für die aktuelle Durchführung des Rückkaufprogramms vertraglich vereinbart, dass der insgesamt aufzuwendende Kaufpreis (ohne Erwerbsnebenkosten) einen Betrag von 225 Millionen Euro nicht überschreiten darf. Somit ergibt sich ein maximaler Durchschnittskaufkurs von 75 Euro pro Infineon - Aktie für den Rückkauf. Basierend auf einen Freitag Xetra - Schlusskurs von 61,73 Euro ergibt dies ein Gap von knapp 21%.
 
 
Auch das durchschnittliche Kursziel von Infineon bei Onvista hat sich weiter, auf inzwischen 90,79 Euro, erhöht, was einem absoluten Rekordniveau entspricht.
 
Zudem sieht Infineon eine weitere Chance für seine Sicherheitslösungen im Rahmen des Cyber Resilience Act der EU:
 
Infineon sieht im neuen europäischen Cyber Resilience Act (CRA) eine wichtige Weichenstellung für mehr Sicherheit bei vernetzten Produkten. Der Chipkonzern betont, dass die neuen Vorgaben das Vertrauen in digitale Geräte und Anwendungen stärken sollen.
 
Wie Infineon erläutert, betrifft die EU-Verordnung eine breite Palette von Produkten mit digitalen Funktionen. Dazu zählen beispielsweise Verbrauchergeräte, Software, industrielle Steuerungen, Router und Produkte mit eingebetteter Software. Hersteller sollen künftig Sicherheitsmaßnahmen bereits während der Entwicklung berücksichtigen und ihre Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg gegen Schwachstellen absichern.
 
 
Wie schon bereits in meinen vorherigen Posts erwähnt, die Weichen in den nächsten Jahren sind für Infineon gestellt und es gibt derzeit für Infineon - Aktionäre keine Gründe für schlaflose Nächte und ich halte weiterhin an meiner Prognose fest, dass Infineon bis zum Jahr 2035 der größte deutsche Konzern (nach Marktkapitalisierung) werden wird.
 
Erschreckend finde ich derzeit nur, wie leicht amerikanische Hedgefonds mit nur sehr wenig Mitteleinsatz in der derzeitigen Sommerflaute an den Börsen die Aktie hin- und her schubsen können, wie sie es ihnen scheinbar gefällt. In dieser Woche war auch merklich spürbar das diese Marktteilnehmer die Infineon - Aktie, komme es was wolle, unter der 63 Euro und somit unterhalb des langfristig aufwärts gerichteten Trendkorridors halten wollen, um somit steigende Kurse der Infineon - Aktie zu verhindern.
 
Aufgrund der aber immer stärkeren positiven Entwicklung der Firma Infineon bzw. deren Geschäftsfelder sollte sich dies aber spätestens ab Herbst, wo dann wieder alle Börsenteilnehmer aus ihren Sommerurlauben zurück sein dürften, erledigen und bis zum Jahresende rechne ich fest mit einem Anlaufen der 100 Euro und bis spätestens 2030 ein Anlaufen der 150 Euro bis 200 Euro. Und wie bereits in einem früheren Posting von mir erwähnt, wer mich kennt, der weiß, dass ich versuche, meine Kursziele möglichst realistisch und somit konservativ zu schätzen. Das derzeitige Kursniveau von knapp über 60 Euro entspricht weder dem derzeitigen (fairen) Wert von Infineon, noch preist es die (derzeitige) sehr positive Geschäftsentwicklung von Infineon in den nächsten Jahren ein und im Vergleich zu amerikanischen Chipwerten ist Infineon derzeit immer noch ein Schnäppchen. Denn wie bereits in meinen vorherigen Postings schon erwähnt, meiner Meinung nach haben die meisten Anleger nicht den Hauch einer Ahnung, welches ungeheuerliche Potenzial in Infineon in den nächsten Jahren noch steckt.
 
So dies soll es erst einmal wieder von meiner Seite aus, bis zu den nächsten (positiven) News von Infineon gewesen sein, welche bestimmt nicht lange auf sich warten lassen. Denn am 02.09.2026 ist ja schon die dbAccess TMT Conference in London, an welcher auch Infineon teilnehmen wird.
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#32
Folgende News möchte ich einfach mal so unkommentiert für sich selbst stehen lassen, da diese ja ziemlich selbsterklärend ist:
 
Infineon Aktie: Norges Bank überschreitet 3-Prozent-Schwelle
 
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Das norwegische Finanzministerium hat seinen indirekten Anteil an Infineon über die Norges Bank ausgebaut. Die Schwelle von 3 Prozent wurde am 7. August überschritten, die Meldung folgte am 12. August. Der Anteil liegt nun bei 3,01 Prozent, zuvor waren es 2,92 Prozent – davon entfallen 3,00 Prozent auf Aktien und 0,01 Prozent auf Instrumente.
 
Die Aufstockung durch einen der größten institutionellen Investoren weltweit fällt in eine Phase, in der Infineon operativ auf Rekordkurs liegt, der Aktienkurs sich aber deutlich von seinen Höchstständen entfernt hat.
 
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#33
Infineon: 640.634 Aktien in vier Tagen zurückgekauft
 
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Infineon treibt sein Aktienrückkaufprogramm 2026/02 zügig voran. Zwischen dem 10. und 14. August erwarb der Konzern über Xetra insgesamt 640.634 eigene Aktien. Das Programm war am 17. Juli beschlossen worden und sieht den Rückkauf von bis zu drei Millionen Aktien für insgesamt bis zu 300 Millionen Euro vor, wobei für die laufende Durchführung ein Limit von 225 Millionen Euro gilt. Der Zeitraum läuft bis spätestens zum 13. November.
 
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Dank der amerikanischen Hedgefonds und der derzeitigen Sommerflaute an den, vorrangig, europäischen, vor allem aber deutschen Börsen, bekommt Infineon, mittel- bis langfristig betrachtet, diese zu einem ziemlich guten Kurs. Vor knapp 2 Monaten hätte Infineon noch knapp 50% mehr dafür bezahlen müssen und am Ende dieses Jahres wohl auch wieder. D. h. Infineon spart allein dadurch knapp 100 Millionen Euro ein. Aber Hauptsache die Aktie fällt, weil Infineon knapp 4 bis 5 Millionen Euro im letzten Quartal zu wenig verdient haben soll. Big Grin Dass es sich dabei um ein Rekordergebnis gehandelt hat, egal ... Denn wer achtet in diesen Zeiten bitte schön auf solch unwichtige Details ...  Tongue
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